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Die Bettlerin
Info

Eine Stadt ohne Bettler ist wie ein Hof ohne Tiere.
Drum ist das Bettelweib Armgard auf mittelalterlichen Märkten unterwegs.

IM VOLK
Barfuß, schmutzig und scheinbar schwanger ist sie dort überall anzutreffen.
Erbärmlich, aber nicht abstoßend sagt sie dem Volke Verse auf und hält flehentlich die Bettelschale hin.
Gerührt und gerne geben die meisten. Wenn nicht, ist die Bettlerin nicht erbost.
Erfreut die Leut mit einem Sprüchlein oder einem Gespräch in alter Sprache.

BEI DEN MARKTLEUTEN
An den Ständen von Handwerkern und Händlern lobt die Bettlerin lauthals die Ware, in der Hoffnung etwas zu ergattern.
Wenn nicht kommt es zum Streit. Häufig wird sie lautstark vertrieben.
In jedem Fall aber wird die Aufmerksamkeit der Besucher erregt.

VOR DER OBRIGKEIT
Auch kommt das Bettelweib schon mal mit der Obrigkeit in Konflikt und landet,
Gerichtsverhandlung oder nicht, zeternd sich verteidigend am Pranger.

FAZIT

Das bitterarme Bettelweib bereichert das Marktgeschehen.
Optisch, akustisch, organisatorisch-praktisch.
Gibt dem Volk einen tieferen Einblick ins mittelalterliche Leben.
Sie ist nicht nur ein beliebtes Fotomotiv,
sie läßt das Rollenspiel unter den Marktleuten aufleben,
verbreitet die alte Sprache im Volk
und nimmt an allen möglichen Marktaktionen teil.

Gage:
Die Höhe der Gage wird nach Absprache festgelegt.

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Nicola Kasper
Südstraße 42
38173 Sickte/Hötzum
Handy 0177 62 64 112

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